Christoph Göbel
„Ich bin durch und durch ein Familienmensch.
Das größte Geschenk für meine Frau Ochmaa
und mich sind unsere Söhne Leonard und
Konstantin. Was aus den beiden wohl mal wird,
wenn sie erwachsen sind?“
CHRISTOPH GÖBEL
Christoph Göbel
Christoph Göbel

Landrat Christoph Göbel – privat

KINDHEIT

Ich hatte das Glück einer wunderschönen Kindheit. Ich bin gebürtiger Münchner, wuchs jedoch gemeinsam mit meinen Geschwistern, unseren Eltern und unzähligen Tieren in Gräfelfing auf. Unser Vater war als Tierarzt und unsere Mutter als Lehrerin in München berufstätig, so dass ich wechselnd zuhause in Gräfelfing und in München – bei den Armen Schulschwestern am Mariahilfplatz – in den Kindergarten ging.

Meine Verbundenheit mit meinen Heimatort Gräfelfing drückt sich nicht zuletzt durch meine Mitgliedschaft beim TSV Gräfelfing aus. 1982 wurde ich dort als Kind Mitglied – Turnen und Fußball waren meine Disziplinen. Später war ich beim TSV auch als Jugendtrainer im Schwimmen aktiv. 2001 wurde ich zum Präsidenten des TSV Gräfelfing gewählt und bin es bis heute immer noch gern.

AUSBILDUNG

Meine Schulzeit verbrachte ich an der Grundschule und am Kurt-Huber-Gymnasium in Gräfelfing. Mein Abitur machte ich 1994. Wie damals noch Pflicht, wurde ich anschließend für zwölf Monate Soldat der Deutschen Bundeswehr, zuletzt an der Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck.

Man sagt oft, die schönste Zeit im Leben sei das Studium. Tatsächlich habe ich unzählige unvergessliche Momente erlebt, als ich in München und Speyer Jura und Verwaltungswissenschaften studiert habe. Noch heute profitiere ich enorm von dieser Ausbildung. Nach einigen Jahren als Rechtsreferendar, die mich in zahlreiche Stationen bei Gericht, in der Verwaltung und in meine damalige Kanzlei geführt haben wurde ich 2002 Rechtsanwalt, zugelassen im OLG-Bezirk München. An der Universität in Speyer bin ich bis heute Lehrbeauftragter für Kommunale Selbstverwaltung.

FAMILIE

Mein zweifellos größtes Glück ist meine Familie! Meine Frau Ochmaa stammt aus der Mongolei. Wir lernten uns kennen, als Sie als Übersetzerin für eine Wirtschaftsdelegation aus der Mongolei arbeitete, die im Landkreis zu Gast war. Am 1. Juni 2012 heirateten wir in der Planegger Waldkirche, in der ich selbst schon getauft und konfirmiert wurde. Hunderte von Weggefährten aus unseren Heimatländern – der Mongolei, Deutschlands und der Schweiz, woher ein Teil meiner Familie stammt – kamen zusammen und feierten mit uns. Über meine Frau habe ich die Mongolei als weitere Heimat gewonnen und einen unendlich schönen und bereichernden Kulturraum kennengelernt, der meinen Horizont nachhaltig geweitet hat.

Mit unseren beiden Söhnen Leonard und Konstantin erhielten Ochmaa und ich kurz nach unserer Hochzeit und wieder 17 Monate später das schönste Geschenk unseres Lebens! Diese beiden wunderbaren Jungen sind unser Ein und Alles!

FREIZEIT

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie. Bei unseren gemeinsamen Unternehmungen gehen wir unseren vielen Hobbies nach, freuen uns aber einfach auch darüber, Zeit füreinander und miteinander zu haben.

Ein paar spezielle Vorlieben habe ich natürlich auch. So ist mir über viele Vorfahren (aus der Pfalz) der Weinbau in die Wiege gelegt, der bis heute auch auf mich eine große Faszination ausübt. In München halte ich diese Wurzeln wach und engagiere mich im Beirat des Landesverbands der Pfälzer in Bayern, die unter anderem Träger der berühmten Residenzweinstuben in der Residenz sind.

Besonders gerne bin ich aber in der Heimat meiner Großmutter, unserem Zuhause in Luzern in der Zentralschweiz, wo ich auch nach wie vor das Bürgerecht besitze. Ein Tag mit meiner Familie, der mich dort in die Berge, an den See (und dann am besten gleich ins Wasser!) und auf einen der von mir geliebten Raddampfer führt, ist für mich der Inbegriff von Erholung und Freizeit. Ich bin glücklich, dass ich einen so vielfältigen und reichhaltigen Begriff von Heimat kenne, lebe und mit meiner Familie teilen darf.

PERSÖNLICHER KONTAKT
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